Barackenlager 1945

bearbeitet von Kerstin und Christina

Grenzdurchgangslager Furth im Wald

Das Lager hatte die Funktion, die Vertriebenen aus allen tschechischen Auffanglagern zu übernehmen und in das Innere des Landes zu leiten. Am 8 Januar 1946 trat Karl Keller seinen Dienst als Grenzkommissar in Furth im Wald an, seine  Tätigkeiten dauerten bis zum Juli 1953. Unter seiner Leitung wurde das Lager aufgebaut.

 

Im Durchgangslager Furth wurden durchgeschleust:

 

1946

1947

1948

1949

1950

1951

1952

insgesamt

Allgemeine Transporte

618 961

2 380

2 743

 

13 297

3 142

 

640 523

Antifa - Transporte

21 889

 

 

 

 

 

 

21 889

Einzelreisende

4 816

 

 

 

 

 

 

4 816

Kindertransporte

 

 

64

 

 

 

 

64

Illegale Grenzgänger

5 464

1 453

24 009

3 575

491

2 608

110

37 710

Kriegsgefangene

 

50

 

 

 

 

 

50

Ausländer

 

 

1 134

 

 

 

 

1 134

Ingesamt

651 130

3 883

27 950

3 575

13 788

5 750

110

706 186

 

Bilddokumente

Viele der Flüchtlinge, die in Furth ankamen, waren total entkräftet

 

Wer in den Genuss von Lebensmittelmarken kommen wollte, musste sich zuerst einen Gesundheitsschein besorgen - die Befunde auf Krätze und Läuse zeigen, welchen Bedingungen die Flüchtlinge ausgesetzt waren.

 

 

Desinfizierung im Lager Teeverteilung

Home Interaktiver Stadtplan