Hostauerstraße

bearbeitet von Sandro und Christian

Sitzungsprotokoll des Stadtrates zur Benennung der Hostauerstraße

 

Hostun, der spätere Gumpert von Hostau gründete 1228 den seit 1238 urkundlich bekannten Ort, der unter seinen Nachfolgern geteilt wurde. 1423 gehörte Hostau Tiburz von Wolfstein, dem bald danach Christian von Guttenstein folgte, der aber Hostau mit Johann von Rabenstein tauschte. 1522 wird Hostau als Markt genannt, den im selben Jahr Moritz Schilck von Holitsch erbte, 1580 dann Anna, die Gemahlin Georgs von Guttenstein, auf dessen Bitte Rudolph II. 1578 Hostau zwei Jahrmärkte und einen Pferdemarkt bewilligte.

Am 11.3.1578 verlieh Rudolph II. Hostau neben dem Recht auf rotes Siegelwachs folgendes Wappen: In Blau auf grünem Schildfuß eine bezinnte Mauer mit offenen, goldenen Torflügeln und schwarzen, hochgezogenem Gatter, hinter der Mauer zwei Türme mit Fenstern, roten Kuppeln und goldenen Knäufen, zwischen denen ein geteiltes, oben gespaltenes Schildchen schwebt; oben rechts in Gold schwarze Geweihe (abgeleitet von dem Guttensteiner), links silbergold geteilt mit einem gekrönten Löwen in verwechselten Farben (Rabenstein), unten rot (ursprüngliche Herren von Hostau).

 

Die Hostauerstraße in Furth im Wald

Stadtwappen von Hostau

 

 

Hostau 1975

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